Wanderausstellung
Ausstellung „Reformation in Fürstenwalde“
Anlässlich des 900-jährigen Jubiläums des Bistums Lebus können Sie im Museum der Stiftung Brandenburg ab dem 19. September 2025 die Plakatausstellung „Reformation in Fürstenwalde“ erleben. Die Ausstellungseröffnung findet offiziell mit einem Vortrag von Guido Strohfeld (Museumsdirektor des Museums Fürstenwalde) zur „Reformation in Fürstenwalde“ um 15:30 Uhr statt. Die Ausstellung wurde im Lutherjahr 2017 vom Museum Fürstenwalde konzipiert und die Stiftung Brandenburg darf sie freundlicherweise nochmal zeigen.

Die Plakatausstellung zeigt die landespolitische Positionierung der Stadt Fürstenwalde zu Ende des Bistums Lebus, sowie die einzelnen wichtigen Akteure. Dabei wird die Geschichte der protestantischen Prediger in Fürstenwalde, wie z. B. Simon Musäus, beleuchtet oder tiefer auf die Biografien der Lebuser Bischöfe eingegangen, wie Joachim Friedrich von Hohenzollern oder Bischof Dietrich von Bülow.
Fürstenwalde als Residenzstadt der Lebuser Bischöfe folgte erst spät den Lehren Luthers, zumindest offiziell, denn in der Bevölkerung rumorte es und der Bischof sah sich mehr und mehr in Bedrängnis. Als 1535 auch noch ein Kurfürst auf den Thron kam, der der Reformation offen gegenüberstand, brachen alle Dämme und Konflikte waren an der Tagesordnung. Aber es galt auch Pfründe aus den bischöflichen Besitzungen ins kurfürstliche Haus zu holen. So erlebte Fürstenwalde auch landespolitische Auseinandersetzungen. Diese Ereignisse möchte die Ausstellung anschaulich präsentieren.
Die Stiftung Brandenburg ergänzt die Ausstellung mit ihren eigenen Exponaten aus ihren neumärkischen Sammlungen. Erstmals werden u. A. unsere Bibeln und Gesangbücher aus Archiv und bibliothekarischen Rara-Beständen der Öffentlichkeit präsentiert.
Der Eintritt ist frei.
Seien Sie also eingeladen Ihr Wissen über Fürstenwalde, das Bistum Lebus und die Neumark zu mehren!
Von Oktober 2023 bis Mai 2025 fanden Sie im Haus Brandenburg die Wanderausstellung über den Industriellen und Sozialreformer Max Bahr (1848–1930) aus Landsberg an der Warthe/Gorzów Wielkopolski. Den Ausstellungskatalog können Sie weiterhin für 8 € bei uns im Sekretariat käuflich erwerben.

Die Wanderausstellung „Jute, Häuser, Republik. Der Industrielle und Sozialreformer Max Bahr (1848–1930)“ ist ein Projekt des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Partnerschaft mit der Woiwodschafts- und Stadtbibliothek Zbigniew Herbert in Gorzów Wielkopolski.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertage) von 9:00 bis 13:00 Uhr.
Besuche sind bis auf Weiteres mit Voranmeldung möglich.
Telefon: +49 (0)3361 – 310952 oder
E-Mail: info@stiftung-brandenburg.de

